Skilager 2012

Samstag, 14.01.2012 -- 5:45 Uhr Parkplatz SeeCampus – 52 Schüler, Eltern & Freunde - - ein Reisebus mit Fahrer - - die begleitenden Lehrer und jede Menge Gepäck (teilweise Schrankgröße) --- was geht hier ab?

Ganz einfach - - Bus beladen, Plätze suchen, verabschieden und 6:15 Uhr Start in eine sehr ereignisreiche Woche – das Wintersportprojekt 2012 für Schüler des EFG & OSZ. Doch halt die Gruppe ist nicht vollständig - - ein Teilnehmer des OSZ hat sich verspätet. Wir warten und kurz vor ½ 6 geht es dann endlich los zum ersten Stopp – Abfahrt Radeburg, Frau Bachmann einladen.

Ab da hieß es einfach nur 11 Stunden Busfahrt ohne große Schwierigkeiten zu überstehen, doch mit entsprechenden Gesprächen, Filmen und kleinen Nickerchen alles kein Problem. Am Forellenhof in Ledenitzen angekommen hieß es Bus entladen, Zimmer beziehen, Schneesportmaterial ausleihen und erstes gemeinsames Abendessen. Dieses war ausreichend, jedoch fehlte t. w. die Würze – aber es kann ja nur besser werden!?

Der Sonntag begann in aller Frühe, keiner wollte wie üblich ausschlafen, sondern saß pünktlich um 8 Uhr am Frühstückstisch bei warmen Semmeln oder Müsli. Start zur Piste am Dreiländereck war um 9:15 Uhr, doch einige OSZ-ler kennen die Uhr noch nicht – dies sollte auch bis zur Rückfahrt so bleiben. Im Skigebiet angekommen ging es an das Verteilen der Liftkarten( hier gab es Boardanfänger, die auf diese verzichteten und lieber den gesamten Skitag auf die Liftnutzung als Aufstiegshilfe verzichteten). Für alle Ski- und Boardgruppen begann mit einer zünftigen Erwärmung die erste Übungs- und Lerneinheit. Unsere Anfänger blieben am Übungslift, machten sich mit dem Board vertraut und unternahmen erste Fahrversuche. Die Gruppen der Fortgeschrittenen und Könner erkundeten mit ihren Ski/Boardlehrern das Skigebiet. Meine Gruppe – die Skifahrer – fuhren mit Herrn Müller vom OSZ und nutzten die vorgestellten Pisten gleich für erste Übungen. Zur Mittagspause trafen sich alle Teilnehmer mit Liftpass im Bergrestaurant (ca. 1500m ü. NN) auf der Sonnenterasse. Hier wurden von den Snowboardern die ersten „Verluste“ gemeldet – Daumen- und Handgelenkprellung, welche umgehend im Krankenhaus Villach vorgestellt und ärztlich versorgt wurden. Der erste Sonnenskitag wurde bis 15 Uhr genutzt, um erste Lernerfolge zu erzielen. Die Rückfahrt zum Forellenhof hatte einen kleinen Umweg – KH Villach – versorgte Verletzte abholen und Lars mit einer Handgelenksverletzung da lassen. Leider war diese schlimmer – es gab Gips und das Aus für` s Snowboard fahren.

Ab dem 2. Ausbildungstag haben wir das Skigebiet der Gerlitzer Alpe in 1.000 - 1.911m für unsere Lernfortschritte genutzt. In den fünf Gruppen wurde täglich an der Verbesserung der Technik gearbeitet, aber auch das Skigebie t mit seinen unterschiedlichen Abfahrten kennen gelernt. Die Snowboard- und Skilehrer versuchten uns in 2 x 2 Stunden so viel wie nur möglich beizubringen, was in meiner Skigruppe bei Herr Müller, Linka und Frau Bachmann auch super gelang. Es gab keinen Skifahrer, der nicht seine Fahr- und Kurventechnikverbesserung am Freitag bei Sturm und Schneefall nutzte, um sauber den Hang herunter zu kommen und so der t.w. schlechten Sicht und dem Gegen „Sturm“ zu trotzen.

Nach der doch anstrengenden Ausbildung wurde die Zeit bis zum Abendessen zur Erholung genutzt, Handballinteressierte verpassten kein Spiel der deutschen Mannschaft und pünktlich zum Abendessen um 19 Uhr trafen sich alle wieder. Am Dienstag wurde dieser Ablauf durch eine Après-Ski – Party vor dem Forellenhof mit Kakao, Punsch und Lagerfeuer nett unterbrochen. Für den Mittwochabend stand ein Tisch-Kicker –Turnier auf dem Plan, hier galt es als Paar anzutreten. Da sich nicht allzu viele Ladys in die Teams integrieren ließen, war die Intelligenz der Herren gefordert und so gab es auch in unserer Gruppe einige neue Damen für diese sportliche Herausforderung. Die Verkleidung der Herren brachte nicht nur Spaß für die Zuschauer, sondern auch die tiefe Erkenntnis, dass es Mädels mit ihrer Anzugsordnung nicht immer leicht haben. Gespielt wurde an zwei Tischen mit mehr und weniger Erfolg, aber sehr viel Spaß.



Der Freitag – unser letzter Skitag brachte den lang ersehnten Schnee, jedoch mit viel Wind/ Sturm. Nach dem Mittag mussten wir am Gipfelhaus unsere Talabfahrt nach Klösterle abbrechen, da die Sicht gleich Null und der Sturm sehr stark war. Als alle wieder heil an der Prinzhütte waren, fiel unseren Lehrern ein Stein vom Herzen. Als wir uns um 14:45 Uhr zur Gondelfahrt ins Tal trafen, war der Schneefall und die Sturmböen vorbei, der Himmel lockerte auf, doch wenn es am schönsten ist, sollte man aufhören und so hieß es für uns abgondeln zum Bus.

Zurück im Forellenhof hieß es nun Materialrückgabe, Taschenpacken, Zimmeraufräumen… Nach einer letzten, zu kurzen Nacht hieß es ab 6:30 Uhr Frühstück, Zimmerabnahme(nicht alle Zimmer bekamen ihre Kaution zurück), Bus beladen und gegen 8 Uhr Start zur Heimreise. Nach einer recht kurzweiligen Fahrt waren wir gegen 19:25 Uhr am SeeCampus und eine wirklich spaßig-sportliche Woche fand ihr Ende.

T. Zickler(überarbeitet ich)